Staedtische Baugrundstuecke - Das oeffentliche Baurecht

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BAUEN IN RHEINE 15 Verkaufspreis orientiert, jedoch um die Entwicklungskosten bereinigt wird. Dieser bereinigte Wert stellt dann den Ankaufspreis dar. Die baureifen Grundstücke werden dann von der Stadt zum Verkehrswert und mit entsprechenden Baupflichten veräußert. 2. In anderen Baugebieten wollen die Grundstückseigentümer ihre Flächen nicht an die Stadt verkaufen. Sie sind aber bereit, die für die Entwicklung des neuen Wohnbaugebiets erforderlichen Maßnahmen selbst durchzuführen oder aber der Stadt die Kosten der von ihr durchgeführten Maßnahmen zu erstatten, um dann später die Baugrundstücke selbst bebauen oder verkaufen zu können. Grundlage hierfür sind spätestens bis zur Offenlage des Bebauungsplanentwurfes abgeschlossene städtebauliche Verträge zwischen Grundstückseigentümern und Stadt. In diesen städtebaulichen Verträgen werden die Durchführung oder die Refinanzierung der Maßnahmen geregelt, die Voraussetzung oder Folge der Entwicklung des neuen Baugebiets sind. Außerdem werden die unentgeltliche Abtretung der Erschließungs- und sonstigen Gemeinbedarfsflächen in einem gesonderten notariellen Vertrag sowie auch der Beitrag zum städtischen Förderprogramm in Höhe von 2,5 % des Baulandwerts vereinbart. Schließlich werden in diesen Verträgen auch entsprechende Baupflichten geregelt, um der Intention einer zügigen Bebauung der neuen Baugebiete gerecht zu werden. Die Grundstückseigentümer können später ihre Baugrundstücke frei vermarkten; irgendwelche Preislimitierungen werden nicht vereinbart. 3. In einigen Baugebieten sieht der Bebauungsplan eine andere Grundstücksaufteilung vor, als sie in der Realität vorhanden ist. Eine Bebauung dieser Grundstücke ist nur durch eine Neuordnung der Grundstücksgrenzen möglich. Durch die Bodenordnung, besser bekannt als Umlegung, werden die neuen Grundstücke gebildet. Die Zielsetzungen des Wohnbaulandkonzeptes werden dabei im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages gesichert. Durch die konsequente Anwendung des Wohnbaulandkonzeptes wird sichergestellt, dass die Eigentümer des zukünftigen Wohnbaulandes bei allen Strategietypen angemessen an den Kosten der Wohnbaulandproduktion beteiligt werden und damit nicht die Allgemeinheit der Bürger der Stadt Rheine belastet wird. Städtische Baugrundstücke Die Stadt Rheine bietet städtische Wohnbaugrundstücke in verschiedenen Stadtteilen von Rheine an. Die Stadtteile liegen alle in einem Radius von ca. 7 km vom Stadtkern entfernt. Der größte Stadtteil ist Mesum. Mesum liegt ca. 6 km vom Stadtkern entfernt und ist durch seinen eigenen Bahnanschluss (Richtung Münster) sehr attraktiv. Das Radwegenetz und die Busverbindungen zur Innenstadt von Rheine machen den Ortsteil zudem besonders interessant. Hauenhorst ist ein weiterer Stadtteil von Rheine und liegt ca. 5 km vom Stadtkern entfernt. Attraktive Busverbindungen und ein gut ausgebautes Radwegenetz machen den Ortsteil interessant. Elte ist ebenfalls ein Stadtteil von Rheine und liegt ca. 7 km südöstlich vom Ortskern Rodde ist der vierte und kleinste Stadtteil von Rheine und liegt ca. 6 km östlich des Stadtkernes. Mit seinen ca. 1.500 Einwohnern bietet Rodde ein reges Vereinsleben. Busverbindungen verbinden den Ortsteil mit dem Stadtzentrum Rheine. Die direkte Lage am Dortmund-Ems-Kanal und gute Radwegeverbindungen machen den Ortsteil attraktiv. Die aktuellen noch freien städtischen Wohnbaugrundstücke sind auf unserer Homepage unter www.bauen-in-rheine.de einzusehen. Das öffentliche Baurecht Das öffentliche Baurecht unterteilt sich in zwei Bereiche: Planungsrecht und Bauordnungsrecht Bauplanungsrecht Das Planungsrecht regelt mit dem Baugesetzbuch (BauGB) und der Baunutzungsverordnung (BauNVO) die Verfahren und Inhalte der kommunalen Bauleitplanung. Dies sind in der Hauptsache die Bebauungspläne (B-Pläne) und der Flächennutzungsplan (F-Plan). Auf den folgenden Seiten finden Sie jeweils ein Beispiel. Auszug aus dem Flächennutzungsplan der Stadt Rheine


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