Die KfW

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FINANZIELLE FÖRDERUNG 31 Die KfW Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist die größte deutsche Förderbank, sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen, Städte, Gemeinden sowie gemeinnützige und soziale Organisationen. Wenn Menschen in Deutschland etwas unternehmen, dann ist ganz häufig die KfW mit von der Partie. Schon nach der Schule machen viele Menschen Bekanntschaft mit den Studien- und Bildungskrediten der KfW. Sie finanziert Meisterausbildungen und Studium unabhängig vom Einkommen der Eltern und zu günstigen Konditionen. Nicht wegzudenken ist die KfW bei der Finanzierung des Wohnungsbaus. Wer ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen will, der finanziert die vielleicht größte Investition seines Lebens über seine Hausbank ebenso wie spätere Investitionen zur energetischen Sanierung, oder um Barrieren beispielsweise fürs Alter abzubauen. Damit die Finanzierung erschwinglich bleibt, kommt die KfW zusätzlich zur Hausbank ins Spiel und schließt Finanzierungslücken. Ganz besonders fördert die KfW Häuser, die besonders energieeffizient sind und setzt mit dem KfW-Effizienzhaus Standards. Nicht nur beim Bau, sondern auch bei einer späteren Sanierung. Egal ob Wärmedämmung, neue Heizung oder Fenster, die KfW hat zahlreiche Programme aufgelegt, um die energetische Sanierung in Deutschland voran zu bringen. Erweiterung des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ zum 1.1.2016 〉〉 165 Mio. Euro Bundesmittel für Anreizprogramm Energieeffizienz für effiziente Kombinationslösungen 〉〉 Im Zuschussprogramm: 15 % Investitionszuschuss für den Einbau von Heizungs- oder Lüftungspaketen 〉〉 Im Kreditprogramm: attraktive Zinsen und 12,5 % Tilgungszuschuss für den Einbau von Heizungs- oder Lüftungspaketen Zum 1.1.2016 erweitert die KfW ihr Förderangebot im Programm „Energieeffizient Sanieren“. Im Fokus steht erstmalig die Förderung von sogenannten effizienten Kombinationslösungen. Für diese Maßnahmen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Mittel aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz zur Verfügung, das insgesamt 165 Mio. Euro für Zinsverbilligung und Zuschüsse umfasst. Die zusätzliche Förderung wird Bauherren zuteil, die ihre Heizung austauschen möchten oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen. Zugleich werden erstmals auch sogenannte Kombinationslösungen gefördert. Mit dem Einbau von Lüftungsanlagen (Lüftungspaket) in Kombination mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle werden Bauschäden wie Schimmel verhindert und der Wohnkomfort gesteigert. Das Heizungspaket unterstützt den Einbau besonders effizienter Heizungen, wobei hier zugleich das Heizsystem in Gänze (Heizung und Wärmeverteilung) optimiert wird. Mit der Erweiterung der Paketlösungen wird ein fließender Übergang zwischen den bewährten Einzelmaßnahmen und den KfW-Effizienzhausstandards geschaffen. Mit dieser verbesserten Förderung unterstützt die KfW kontinuierlich die Bundesregierung, um das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands in 2050 zu erreichen.“ Kreditnehmer erhalten für das jeweilige Maßnahmenpaket einen Tilgungszuschuss von 12,5 %, max. 6.250 Euro auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit. Bauherren, die aus eigenen Mitteln finanzieren, können zukünftig mit einem Investitionszuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro, max. 7.500 Euro, pro Wohneinheit rechnen. Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ dient der Finanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden mittels zinsgünstiger langfristiger Kredite oder Zuschüsse. Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www. kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/5399002 erhältlich. Einsparpotenzial durch energetische Sanierung Um bis zu 80 % kann der Endenergieverbrauch durch eine energetische Sanierung reduziert werden. Davon rund 40 % durch Dämmung. Die reale Einsparung ist vom Nutzerverhalten und dem Ausgangszustand abhängig. Die Grafik zeigt Einsparungen am Beispiel eines Zweifamilienhauses aus dem Baujahr 1972. Endenergiebedarf vor Sanierung: 78.000 kWh (290 kWh/m²) Endenergiebedarf nach Sanierung: 18.000 kWh (67 kWh/m²) Dämmung Dach: 13 % Einsparung Dreischeibenverglasung: 10 % Einsparung Modernisierung Heizungsanlage: 15 % Einsparung Erneuerung der Warmwasserbereitung und Dämmung der Leitung: 12 % Einsparung Dämmung Keller: 5 % Einsparung Fassadendämmung: 22 % Einsparung © KfW 2015 Quelle: KfW


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