Was bedeutet eigentlich …?

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5 EINLEITUNG Was bedeutet eigentlich …? BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Die BAFA ist ein Förderinstitut der Bundesregierung. Mit Marktanreizprogrammen wird der Einsatz Erneuerbarer Energien gefördert. Jeder Gebäudeeigentümer, der Erneuerbare Energien nutzen möchte, kann Fördergelder beantragen. Antragsformulare sind im Internet verfügbar: www.bafa.de BHKW – Blockheizkraftwerk Ein BHKW ist ein kompaktes Kraftwerk, das gleichzeitig Strom und Heizwärme produziert. Diese Art der Energieerzeugung wird auch als Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet. Mittlerweile gibt es kleinere Anlagen, sogenannte Mini-BHKW für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern. EEWärmeG – Das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz Das EEWärmeG schreibt den Einsatz von Erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung von Neubauten seit dem 1.1.2009 grundsätzlich vor. Mit dem EEWärmeG verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu verringern und Ressourcen zu schonen. EnEV – Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung – EnEV) Die EnEV begrenzt den zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf in Neubauten. Wichtig: Auch Eigentümer bestehender Gebäude haben bei Modernisierungsmaßnahmen die Anforderungen der EnEV in Bezug auf den Primärenergiebedarf zu beachten. Die Anforderungen für eine Altbausanierung fallen im Vergleich zum Neubau jedoch geringer aus. Mit der EnEV verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, den Energiebedarf von Gebäuden wirtschaftlich vertretbar und ökologisch sinnvoll zu gestalten. Aktuell wurden die Vorgaben der EnEV zum 1.1.2016 plangemäß verschärft. Neubauten müssen ab diesem Termin den Energieverbrauch gegenüber den Vorjahren um weitere 25 % unterschreiten. KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau Die KfW-Bankengruppe bietet verschiedene Förderprogramme zur Finanzierung und Modernisierung von Wohngebäuden mittels zinsgünstiger Kredite, nicht rückzahlbaren Zuschussförderungen oder Tilgungszuschüssen an. Aktuelle Programme und Konditionen sind im Internet verfügbar: www.kfw.de WDVS – Wärmedämmverbundsystem Das Wärmedämmverbundsystem besteht aus Dämmstoffplatten, die mit Hilfe von Klebemörtel direkt auf den vorhandenen Außenputz geklebt werden. In der Regel werden die Dämmplatten zusätzlich verdübelt. Darüber wird eine Schicht mit Armierungsmörtel und Armierungsgewebe aufgebracht. Die Armierung gleicht Temperaturspannungen aus und dient als Grundlage für den Außenputz.


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